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Zahnarzt Birgel · Implantologie & Ästhetische Zahnheilkunde
Dr.med.dent. Matthias Birgel
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Gesundheitsnews



Welche Rolle Mundgesundheit bei werdenden Müttern spielt
Welche Rolle Mundgesundheit bei werdenden Müttern spielt


Tipps und Tricks zum Muttertag

Am Sonntag ist Muttertag. Völlig zu Recht gehen unsere herzlichen Glückwünsche auch bereits an alle werdenden Mütter. Denn Kinder zu haben, ist kein Kinderspiel und das beginnt bereits in der Schwangerschaft. Übelkeit, Sodbrennen und auch Zahnfleischbluten, Karies und Erosionen begleiten viele schwangere Frauen. Zudem gibt es den Spruch: "Jedes Kind kostet einen Zahn". Was ist da dran und was sollten werdende Mütter beim Thema Zahnpflege und Mundgesundheit beachten? Ein einfacher Trick für zwischendurch und unterwegs, nachdem eine werdende Mutter mal wieder der Heißhunger gepackt hat, ist nach jedem Snack einen zuckerfreien Kaugummi zu kauen.

Aber was passiert eigentlich im Mund während der Schwangerschaft?

Die Schwangerschaft ist eine aufregende Zeit, die den ganzen Körper verändert - auch den Mund. Zwar kostet nicht jedes Kind einen Zahn, wie eine Volksweisheit sagt. Richtig ist aber, dass die Mundgesundheit in der Schwangerschaft gefährdet ist. Zum einen steigt das Risiko für Karies und Erosionen. Das liegt an Veränderungen im Speichel, aber auch am großen Appetit auf Süßes oder Saures. Das Risiko steigt, wenn Schwangere in den ersten Monaten unter starker Übelkeit leiden und sich häufig erbrechen. Dann greift die Magensäure den Zahnschmelz direkt an, entzieht ihm Mineralien und weicht ihn auf.(1)

Zum anderen wird das Zahnfleisch empfindlich: Infolge von Hormonumstellungen wird es stärker durchblutet, ist dadurch weicher und schwillt leicht an. Bakterien können sich schneller ansiedeln und Entzündungen verursachen.(2) Fast jede zweite Schwangere hat eine solche Schwangerschaftsgingivitis, die sich durch Zahnfleischbluten beim Zähneputzen bemerkbar macht. Das sollte ernst genommen werden, denn unbehandelt kann sie sich zu einer Parodontitis ausweiten. Diese steht im Verdacht, Schwangerschaftskomplikationen zu verursachen - wie etwa eine Frühgeburt oder Untergewicht des Neugeborenen.(1)

Mit folgenden Tipps der Expertenleitlinie der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung können Schwangere ihre Mundgesundheit stärken und schützen(3):

  • Zähne mindestens zweimal täglich mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta gründlich putzen. Falls nötig Zahnseide oder Interdentalbürstchen für die Reinigung der Zahnzwischenräume verwenden.
  • Auf eine zahngesunde Ernährung mit möglichst wenig süßen und sauren Speisen oder Getränken achten.
  • Nach Mahlzeiten zuckerfreien Kaugummi kauen. Das kurbelt den Speichelfluss an und aktiviert das wichtigste körpereigene Schutzsystem für die Zähne: Ideal für die Zahnpflege zwischendurch und unterwegs.
  • Laut Bundeszahnärztekammer gehen besonders in Corona-Zeiten Patientinnen und Patienten weniger zum Zahnarzt. In der Schwangerschaft sollten mindestens zwei Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt eingeplant werden.  

1 Meyer-Wübbold K et al.: Zahnärztliche Diagnostik und Therapie schwangerer Patientinnen. zahnärztliche mitteilungen 2020; 110 (6): 558-566. https://www.zm-online.de/fileadmin/user_upload/artikel_schwangerschaft_und_mundgesundheit.pdf

2 KZBV: Zahngesundheit während der Schwangerschaft. https://www.kzbv.de/zahngesundheit-waehrend-der-schwangerschaft.47.de.html

3 S2k-Leitlinie (Langversion) Kariesprophylaxe bei bleibenden Zähnen - grundlegende Empfehlungen. https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/083-021.html




Kritik an sozial­versicherungs­rechtlicher Berufshaftpflicht­versicherung
Kritik an sozial­versicherungs­rechtlicher Berufshaftpflicht­versicherung


Anhörung zum GVWG – Stellungnahme der Zahnärzteschaft

Anlässlich der heutigen Anhörung zum Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz (GVWG) hat die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) insbesondere die geplante Regelung für eine sozialversicherungsrechtliche Berufshaftpflichtversicherung kritisiert. Zugleich nutzte die KZBV die Anhörung, um weitere politische Forderungen und Positionierungen des Berufsstandes an den Gesetzgeber zu adressieren.

Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes der KZBV: „Die angemessene Versicherung von Zahnärztinnen und Zahnärzten gegen Haftpflichtansprüche aus ihrer Tätigkeit ist schon jetzt zentrales Element des Patientenschutzes, zu dem wir uns mit Nachdruck bekennen. Die geplante Einführung einer sozialversicherungsrechtlichen Berufshaftpflichtversicherungspflicht neben der bestehenden berufsrechtlichen Pflicht verfehlt jedoch ihr Ziel und ist nicht erforderlich.“

Die Pflicht zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung sei bereits in den Berufsordnungen der Zahnärztekammern verankert. „Zahnärzte müssen diese Versicherung bei der zuständigen Kammer nachweisen, Verstöße werden konsequent verfolgt. Uns sind keine Fälle bekannt, bei denen haftende Vertragszahnärzte über keine oder über eine nur unzureichende Haftpflichtversicherung verfügt hätten. Es macht daher keinen Sinn, dieses bewährte System zusätzlich in das Sozialrecht zu spiegeln und damit zwei parallele Versicherungspflichten zu etablieren“, betonte Eßer. Den Kassenzahnärztlichen Vereinigungen würden damit weitere Überwachungs- und Verwaltungsaufgaben und damit unnötige Bürokratie aufgebürdet. Auch ließen sich vertragszahnärztliche und privatzahnärztliche Haftungsansprüche in der Versorgung nicht immer klar voneinander abgrenzen.

Eine weitere Regelung im GVWG betrifft die zahnärztliche Vorsorgeuntersuchung. Bei einer Versorgung mit Zahnersatz sollen Patienten demnach keine Nachteile bei der Berechnung von Boni für Festzuschüsse durch gesetzliche Kassen haben, wenn sie in 2020 aufgrund der Corona-Pandemie die Vorsorgeuntersuchung nicht in Anspruch genommen haben. „Wir begrüßen die Zielsetzung des Gesetzgebers hier grundsätzlich, sprechen uns im Interesse der Patienten aber für eine möglichst unbürokratische Ausgestaltung der Regelung aus, die Praxen und KZVen zugleich nicht zusätzlich belastet“, sagte Eßer. Die Regelung soll rückwirkend zum 1. Januar in Kraft treten.

Mit dem GVWG soll künftig zudem eine Veröffentlichung von Daten der Qualitätssicherung erfolgen. Eßer betonte, dass Qualitätsförderung im Fokus stehen müsse und keine „Pranger- oder Sanktionspolitik“. „Die geplante Richtlinie ist aus Sicht der KZBV ungeeignet, um das angestrebte Ziel einer weiteren Qualitätsverbesserung in der Versorgung zu erreichen. Die geplante Veröffentlichung von Daten der Qualitätssicherung – insbesondere im Hinblick auf die Ergebnisqualität – unterliegt zu Recht höchsten Anforderungen bezüglich Methodik, Datenschutz sowie der Qualität der Daten. Daran fehlt es in dem Gesetzentwurf jedoch. Aufwand und Nutzen der Regelung stehen für alle Beteiligten nicht in Relation zueinander, auch nicht für Patienten.“

Eßer begrüßte hingegen, dass mit dem GVWG eine Rechtsgrundlage geschaffen werden soll, um Sitzungen der Zulassungs- und Berufungsausschüsse auch per Videotechnik rechtssicher zu ermöglichen.

Die gemeinsame Stellungnahme der Zahnärzteschaft zum GVWG kann auf der Website der KZBV abgerufen werden.




Stellenwert der Hygiene hat zugenommen
Stellenwert der Hygiene hat zugenommen


Stellenwert der Hygiene hat zugenommen

Im medizinischen Sektor ist das Bewusstsein für Hygienemaßnahmen naturgemäß hoch. Die Hygienevorschriften für Zahnarztpraxen gehen seit Jahren davon aus, dass regelmäßig auch potentiell infektiöse Patienten (Masern, Hepatitis etc.) zur Behandlung kommen.

Im Zuge der Pandemie ist das Hygienebewusstsein der Bevölkerung gestiegen. Dies zu quantifizieren, war die Intention einer bevölkerungsrepräsentativen forsa-Umfrage im Auftrag der Bundeszahnärztekammer (BZÄK). Im Fazit zeigt sich ein hohes Hygienebewusstsein der Bevölkerung. 86 Prozent achten mehr auf Hygiene als vor der Pandemie.

92 Prozent der Befragten gaben an, auf die Einhaltung der Hygieneregeln zu achten, 95 Prozent räumen Hygiene im Alltag einen hohen Stellenwert ein. Hoch sind auch die Hygieneerwartungen an die Praxen, diese stehen im Ranking weit über kurzen Wartezeiten oder einer guten Praxisorganisation.

Die niedergelassenen Zahn- und Hausärzte genießen das größte Vertrauen mit Blick auf die Hygienevorkehrungen: 84 Prozent der Befragten haben die Erfahrung, dass in Arztpraxen besondere Hygienevorkehrungen getroffen werden, 88 Prozent halten dies bei Zahnärzten für üblich. Von besonderen Hygiene-Vorkehrungen in Krankenhäusern gehen hingegen nur 65 Prozent der Befragten aus.

Infografiken zu den Ergebnissen:

www.bzaek.de/ueber-uns/daten-und-zahlen/hygienecheck.html

Befragt wurden 1.006 Erwachsene in Deutschland mithilfe des bevölkerungsrepräsentativen Online-Panels forsa.Omninet.